Eine Alternative zu den fossilen Energieträgern sind sogenannte „Energiewälder“. Da aber jeder Wald einen Energieträger darstellt, sollte in diesem Zusammenhang besser von „Kurzumtriebsplantagen“ gesprochen werden. Dabei wird zumeist im zwei- bis fünfjährigen Rhythmus geerntet. Nach der Ernte treiben die Bäume aus dem Stock oder den Wurzeln wiederum aus. Nach etwa 25 Jahren müssen die Stöcke und Wurzeln entfernt und durch neue Stecklinge ersetzt werden.
 
Pappelplantage, W. Zoier  
Derzeit (Stand 2011) werden in der Steiermark auf 264 Hektar Kurzumtriebholzarten kultiviert, was einer Fläche von rund 400 Fußballfeldern entspricht.