Hecken wurden ursprünglich angelegt, um Äcker und Wiesen vor Wild und Wind zu schützen bzw. um Grund-
stücke abzugrenzen. Sie dienten auch als Lieferanten von Brennholz, Zweigen zum Flechten, Früchten und Heil-
kräutern. Da heute Tiere meist im Stall gehalten werden, verlieren Hecken an Bedeutung. Für die Bewirtschaftung der Wiesen und Äcker werden größere Maschinen angeschafft und Straßen gebaut. Daher werden Hecken als Hindernis betrachtet und entfernt. Leider ist vielen Grundbesitzern nicht bewusst, dass Hecken zu den biologisch wertvollsten Lebensraumtypen mit vielen Funktionen zählen.
 
Feld mit Hecke, O. Winder  
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