Hecken sind nur dann ein artenreicher Lebensraum, wenn sie mehr oder weniger regelmäßig über die Kulturlandschaft verteilt sind. Im Idealfall sollen sie Waldränder und andere Lebensräume miteinander verbinden (Biotopverbund). Eine Hecke sollte so lange sein, dass scheue Tiere daran entlang wandern können, um einen Partner zu finden oder einen anderen Lebensraum zu erreichen. Wichtig ist eine möglichst vielfältige Artenzusammensetzung an Sträuchern und Bäumen. Je breiter, tiefer und vielseitiger (zB kombiniert mit Steinhaufen oder Totholz) sie gestaltet ist, desto größer ist ihr ökologischer Wert.
 
Hecken bei Kraukauebene, O. Winder  
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